Krankenversicherungsrecht & Pflegeversicherungsrecht - Rechtsanwalt Fabian Timm

Krankenversicherungsrecht & Pflegeversicherungsrecht

Gesetzliche Krankenversicherung – Recht der Krankenversicherung SGB V

Privates Krankenversicherungsrecht

Pflegeversicherungsrecht – Recht der Pflegeversicherung SGB XI

Schwerpunkt: Die Krankenversicherung verweigert dem Versicherten (Patienten) eine Leistung die ihm gesetzlich zusteht!

Der häufigste Fehler meiner Mandantschaft: Die Versicherten verpassen nach Ablehnung der Leistung per Bescheid (durch die Krankenversicherung) die Frist, gegen diese Entscheidnung weiter vorgehen zu können.

So simpel, so einfach! Eine Vielzahl von Ansprüchen von Versicherten und Patienten gehen verloren, weil nicht rechtzeitig ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Krankenkasse, hier in Form von Bescheid oder Widerspruchsbescheid, eingelegt wurde. Die zu beachtende Frist beträgt 1 Monat. Die möglichen Ansprüche, die Ablehnung einer Leistung oder ein ungeklärter Vorgang mit der Krankenkasse sind damit möglichst frühzeitig zu prüfen und geltend zu machen.

Aus unserer Erfahrung werden Ansprüche wie die Kostenübernahme, Kostenerstattung oder Zahlung von Krankengeld durch die Versicherten oft selbst gegenüber der Krankenkasse angemeldet. Seitens der Krankenversicherung kommt es aber dann oft zu einer unverständlichen oder gar pauschalen Ablehnung, einer Falschberechnung des Krankengeldanspruchs oder es besteht eine erhebliche Verzögerung bei der Bearbeitung Ihres Anliegens. Mit der Vollmacht des Mandanten fragen wir den Verfahrensstand anwaltlich ab. Eine schuldhafte Verzögerung ist nicht hinnehmbar und kann in vielen Fällen auch mit einer Untätigkeitsklage beendet werden.

Angemeldete Ansprüche und Leistungen werden von den Krankenkassen häufig mit Hinweis auf entgegenstehende medizinische Gutachten abgelehnt. Argumentiert wird hier häufig mit dem Hinweis auf entgegenstehende Einschätzungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Hier sollte anwaltlich Akteneinsicht beantragt und die Gutachten überprüft werden.

Ein Streit mit der Krankenversicherung entsteht auch bzgl. der Kostenübernahme für Behandlungen in Form von alternativen Therapien. Häufige Argumentation der Krankenkassen:  Der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat im konkreten Fall der Therapie eine Anerkennung verweigert. Da das Bundesverfassungsgericht die Versichertenrechte hier gestärkt hat, ist eine pauschal ablehnende Entscheidung anwaltlich zu überprüfen.

Auch die Satzungsleistungen Ihrer Krankenkasse können bei Verweigerung der Leistung anwaltlich eingefordert werden.

Privates Krankenversicherungsrecht

In Bearbeitung

Pflegeversicherungsrecht – Recht der Pflegeversicherung

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